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„Ich wollte mir das erhalten, was ich mir neu erarbeitet habe“

Ein Gespräch mit Cornelia Andree über Prävention und die Motivation, in Bewegung zu bleiben

Cornelia Andree ist 46 Jahre alt, lebt auf dem Land, umgeben von viel Natur – mit Hund, Hühnern und einem großen Garten. Bewegung gehört für sie zum Alltag: Spaziergänge mit ihrem agilen Vierbeiner, Volleyball im Verein und Gartenarbeit halten sie in Bewegung. Doch ihr Bürojob bedeutet auch: viel Sitzen. Als sie bei der Arbeit auf das Präventionsprogramm RV Fit aufmerksam wurde, beschloss sie, etwas für ihre Gesundheit zu tun – und hat dabei ein neues Gleichgewicht zwischen Bewegung, Achtsamkeit und Alltag gefunden.

Frau Andree, erzählen Sie uns ein wenig über sich – wer sind Sie, und was hat Sie dazu bewegt, an einem Präventionsprogramm teilzunehmen?

Ich bin 46 Jahre alt, lebe ländlich – mit Hund, Hühnern und einem großen Garten. Ich bin gerne an der frischen Luft und bewege mich viel, ob beim Spazierengehen mit meinem Hund oder beim Volleyball. Trotzdem sitze ich beruflich viel im Büro – und irgendwann merkt man einfach, dass man etwas für sich tun muss.

Auf der Arbeit gab es einen Infostand zum RV Fit-Angebot, und ich dachte mir: Das klingt gut! Ich habe mich dann online dazu angemeldet – das ging erstaunlich unkompliziert. Im Mai 2025 ging es dann los mit fünf Tagen Startphase in einer Klinik in Bad Lauterberg.

Wie haben Sie den Beginn des Präventionsprogramms erlebt?

Das war wirklich ein toller Einstieg. Eine sehr schöne Klinik, leckeres Essen, nette Leute und ein Sportprogramm, das richtig Spaß gemacht hat. Die Erinnerung an diese Zeit motiviert mich heute noch!

In der Klinik wurde ich auch schon auf das digitale Weiterführen mit der App für zu Hause vorbereitet, inklusive technische Einführung – das war sehr gut organisiert. Nach der Entlassung konnte ich direkt mit dem digitalen Training starten. So blieb der Schwung aus der Klinikphase erhalten.

Sie haben das digitale Programm nach sechs Monaten sogar auf eigene Kosten fortgesetzt. Was hat Sie so begeistert?

Die Flexibilität! Ich kann die Einheiten machen, wann es mir passt – ohne irgendwo hinfahren zu müssen. Das nächste Sportangebot wäre sonst 30 Minuten entfernt. Außerdem ist das Programm richtig gut aufgebaut: Jede Übung wird angeleitet, es läuft ein Timer, die Steigerungen sind klar vorgegeben. Und das Wochenziel motiviert, dranzubleiben.

Gab es einen Moment, in dem Sie gespürt haben, dass sich etwas verändert?

Ja, den gab es! Ich bin ohnehin viel draußen, aber Bauchmuskeln bekommt man davon nicht automatisch. Mittlerweile merke ich, dass ich mehr Kraft in der Körpermitte habe – ich sitze aufrechter und spüre meine Bauchmuskeln. Die sind auch sichtbar, finde ich (lacht).

Welche Inhalte oder Übungen tun Ihnen besonders gut?

Ich mag die Abwechslung. Mein Fokus liegt auf den sportlichen Übungen und ich finde auch den Wissensbereich spannend – da habe ich einiges mitgenommen. Ich habe Rezepte ausprobiert, kleine Yogaeinheiten gemacht und mir beim Kochen die Wissensbeiträge angehört, im Grunde wie Podcasts.

Sie haben erwähnt, dass Sie über Ihren Lebensstil nachgedacht haben. Inwiefern hat das Programm Ihr Bewusstsein verändert?

Es gab einige interessante Vorträge, unter anderem zum Thema Ernährung. Das hat mich wirklich nochmal ins Nachdenken gebracht, vor allem über meinen Zuckerkonsum. Seitdem achte ich stärker darauf, frische Lebensmittel einzubauen und bewusster zu essen.

Wenn Sie heute zurückblicken: Was hat sich langfristig verändert?

Ich habe ein neues Körpergefühl – und den festen Vorsatz, das beizubehalten. Das Training gehört jetzt zu meinem Alltag. Und was ich besonders schön finde: Hinter der App stehen echte Menschen. Ich bekomme Feedback, meine Bezugstherapeutin denkt mit. Das hat mich wirklich positiv überrascht und trägt dazu bei, dass ich motiviert bleibe.

Frau Andree, vielen Dank für das Gespräch!