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„Ich liebe Caspar – ich könnte das mein ganzes Leben so weitermachen“

Interview mit Anja Schulz über ihre Reha, ihren Weg zurück ins Leben und die digitale Nachsorge mit Caspar

Frau Schulz, stellen Sie sich bitte kurz vor. Wer sind Sie und was hat Sie zur Reha geführt?

Ich heiße Anja Schulz, bin in diesem Jahr 60 geworden und lebe mit meinem Mann auf dem Land am wunderschönen Scharmützelsee. Ich bin verheiratet, arbeite als medizinische Fachangestellte in einer orthopädischen und unfallchirurgischen Praxis – und freue mich, dass ich am 1. November 2025 nach fast zwei Jahren wieder anfangen kann zu arbeiten.

Zur Reha bin ich gekommen, weil ich eine schwere Osteoporose habe. Ich habe mir 2023 tatsächlich beide Oberschenkel gebrochen – ohne Unfall! Zuerst brach der rechte Schenkel, einfach so, während ich bei der Arbeit die Akutsprechstunde machte und einem Patienten gerade etwas aushändigen wollte. Zehn Tage später brach die andere Seite, beim Krückenlaufen auf dem Weg zur Toilette. Das war unglaublich schmerzhaft, ich denke, schlimmer als die Geburt meines Sohnes. Mein Chef hat mir dann zum Glück zwei neue Hüften eingesetzt, und danach ging es in die Reha nach Bad Belzig.

Wie haben Sie die Zeit in der Reha erlebt?

Ich habe mich in Bad Belzig sehr wohlgefühlt. Ich hatte meinen Mann dabei. Er ist herzkrank, und ich wollte nicht alleine sein. Wir hatten ein tolles Zimmer mit einem Balkon, das war fast wie Urlaub. Am meisten beeindruckt hat mich die herzliche und individuelle Betreuung durch das gesamte Klinikteam. Ich kam dort wirklich in einem sehr schlechten Zustand an – aber ich wurde rundum bestens unterstützt.

Welche Therapien oder Angebote haben Ihnen besonders geholfen?

Ich hatte ein dichtes Programm mit Physiotherapie, Elektrotherapie, Bewegungsbad und Gangschule. Mein Ziel war klar: Ich wollte die Krücken loswerden und wieder arbeiten gehen. Besonders hilfreich war die Kombination aus Bewegung und Motivation, das tägliche Training hat mich Stück für Stück stärker gemacht.

Gab es einen Moment, in dem Sie gemerkt haben: Jetzt geht’s bergauf?

Ja, zum Ende der drei Wochen. Da gab es eine spezielle Tipp-Übung, die ich am Anfang überhaupt nicht hinbekommen habe. Am Ende konnte ich sie problemlos ausführen – und auch mit den Gehstützen ging es plötzlich viel besser. Das war der Moment, in dem ich dachte: Jetzt passiert wirklich was!

Wie war der Übergang von der Reha zurück in den Alltag?

Das war gar nicht so einfach. Plötzlich wieder ohne Versorgung zu Hause, der Kühlschrank muss gefüllt werden, man muss sich um alles kümmern, das war schon eine Umstellung. In der Reha hatte ich im Nachsorgeseminar von Caspar gehört, und ich dachte sofort: „Das ist ja ideal!“ Mein Therapeut hat mir die App direkt aufs Handy geladen, so konnte ich zu Hause die digitale Nachsorge machen und dranbleiben.

Was hat Sie an Caspar überzeugt – und wie lief das für Sie?

Seit ich mit Caspar trainiere, geht es mir stetig besser. Inzwischen erwische ich mich manchmal dabei, dass ich ohne Krücken laufe! Ich merke eine rapide Verbesserung, vor allem in meiner Muskulatur. Ich habe gelernt, dranzubleiben, auch wenn der innere Schweinehund laut bellt.

Nicht immer habe ich Lust, es gibt Tage, da mache ich keine Übungen, dann bewege ich mich eben anders, durch Schwimmen im Urlaub oder so. Und am nächsten Tag bin ich wieder bei Caspar dabei. Das Konzept mit den Übungen und den Wissenseinheiten ist an sich super. Besonders die Inhalte zur Ernährung bei Osteoporose fand ich hilfreich. Ich liebe Caspar – ich könnte das mein ganzes Leben so weitermachen.

Welche Veränderungen spüren Sie heute – körperlich und im Alltag?

Meine Muskulatur ist viel stärker geworden, ich bewege mich sicherer und vergesse manchmal sogar meinen Gehstock. Ich fühle mich fitter als vor meiner Erkrankung. Früher habe ich mich im stressigen Praxisalltag kaum bewegt – heute ist Bewegung selbstverständlich für mich. Caspar hat mir geholfen, wirklich dranzubleiben.


Wenn Sie auf Ihre Reha-Zeit zurückblicken: Was hat sie langfristig in Ihrem Leben bewirkt?

Ich würde sagen: Mir geht es jetzt einfach viel besser. Ich habe gelernt, auf mich zu achten und Bewegung in meinen Alltag zu integrieren. Die Reha in Bad Belzig und Caspar haben mir geholfen, wieder auf die Beine zu kommen – im wahrsten Sinne des Wortes.