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Digitale IRENA in der Ostseeklinik Schönberg-Holm

Jan Zytynski erzählt, wie die Ostseeklinik Schönberg-Holm mit Caspar die Nachsorge als festen Ankerpunkt nutzt, um Patient*innen digital und flexibel – auch bei Schichtdienst – zu unterstützen. Die Klinik erreicht monatlich weit mehr Nachsorge-Teilnehmende als geplant und sieht darin einen großen Erfolg. Besonders schätzt sie die einfache und intuitive Bedienung der App, die Patient*innen motiviert, aktiv dabei zu bleiben und so die Patientenbindung stärkt.

Kardiologie
Orthopädie
Pneumologie

Ausgangssituation

Für viele Patientinnen und Patienten endet die strukturierte Betreuung nach der Reha, obwohl weiterhin Bedarf besteht. Gerade im Übergang in den Alltag fehlt häufig ein klarer Anker, der Orientierung gibt und die Fortführung der Therapie unterstützt.

Besonders herausfordernd wird dies für Menschen mit unregelmäßigen Tagesabläufen, etwa im Schichtdienst. Feste Termine lassen sich oft schwer einhalten, wodurch die Teilnahme an klassischen Nachsorgeangeboten schwierig ist.

Die Folge:
Patientinnen und Patienten nehmen die Nachsorge zwar als wichtig wahr, schaffen es allerdings nicht, sie konsequent in den Alltag zu integrieren.

Ziel

Die Einrichtung verfolgte das Ziel, Nachsorge nicht nur anzubieten, sondern sie so zu gestalten, dass sie im Alltag der Patientinnen und Patienten tatsächlich umsetzbar ist.

Im Fokus stand dabei:

  1. ein niedrigschwelliger Zugang
  2. maximale Flexibilität
  3. eine klare Struktur, die Orientierung gibt

Lösung

Durch die Integration der digitalen Nachsorge mit Caspar Health wurde ein Angebot geschaffen, das sich an den Lebensrealitäten der Patientinnen und Patienten orientiert. Die Bedienung der App ist bewusst einfach gehalten, sodass keine zusätzlichen Hürden entstehen.

Ein zentraler Vorteil liegt in der Flexibilität:

  • ortsunabhängige Nutzung
  • zeitunabhängige Durchführung
  • Mühelose Integration in individuelle Tagesabläufe

Gerade für Patientinnen und Patienten im Schichtdienst oder mit unregelmäßigen Arbeitszeiten wird die Nachsorge dadurch überhaupt erst möglich.

Gleichzeitig überzeugt die Anwendung durch ihre einfache Bedienung:

„Man loggt sich ein, klickt auf Training starten – und dann ist es eigentlich schon gesagt und getan.“

Diese intuitive Nutzung sorgt dafür, dass Patientinnen und Patienten der Ostseeklinik Schönberg-Holm ohne großen Aufwand einsteigen und dabei bleiben können.

Wirkung

Die Auswirkungen im Versorgungsalltag der Klinik sind klar messbar. Die ursprünglich gesetzten Ziele wurden nicht nur erreicht, sondern deutlich übertroffen.

  • Ziel: etwa 8 Patientinnen und Patienten pro Monat in die Nachsorge schicken.
  • Realität: rund 50 Patientinnen und Patienten pro Monat, die das Angebot wahrnehmen. 

Damit liegt die Nutzung deutlich über den Erwartungen der Einrichtung.

Neben den Zahlen zeigt sich auch qualitativ eine hohe Akzeptanz. Die einfache Nutzung und die alltagstaugliche Gestaltung führen dazu, dass Patientinnen und Patienten sich gut abgeholt fühlen und das Angebot aktiv nutzen.

Auch auf Leitungsebene wird der Erfolg klar wahrgenommen. 

Fazit

Digitale Nachsorge kann dann besonders wirksam sein, wenn sie sich konsequent an den Alltag der Patientinnen und Patienten anpasst. Sie wird zum Richtungsgeber, ermöglicht Flexibilität und die langfristige Fortführung der Therapie. Das bringt Vorteile für die Patientinnen und Patienten, aber auch für die Kliniken, die eine deutlich höhere Nachsorge-Teilnahme verwirklichen können.