Aftercare with Caspar
Die zentralen Änderungen
Digitale Therapieangebote
ETM 10 umfasste bisher 15 min Aktivität, ab nächstem Jahr 30 min. ETM 05 muss ab 2027 neu integriert werden. Stocken Sie Ihre Versorgung mit über 1.200 digitalen Inhalten von Caspar Health auf, um das aktualisierte Pensum zu erfüllen.
Persönliche Versorgung
Digitale Inhalte müssen immer mit Interaktionsangeboten begleitet werden. Caspar Health gibt Ihnen im Rahmen eines individuellen Workshops dazu praktische Beispiele an die Hand und unterstützt Sie bei der Implementierung.
Chancen für Kliniken
Neue Umsatzpotenziale
Durch die Änderung der KTL 2025 kann das Caspar Training künftig als Eigentraining mit Monitoring verschlüsselt werden. Es wird keine Personalressource mehr gebunden, die Leistung aber KTL-relevant abgerechnet.
Planbare Therapieabdeckung
Digitale Module ermöglichen therapeutische Leistungen immer durchzuführen. Diese Lösung macht Ihre Therapieplanung krisensicher und gewährleistet eine durchgängige Versorgung, unabhängig von Ressourcenengpässen.
Unabhängig von Raumkapazitäten
Digitale Inhalte bieten Ihnen die Möglichkeit, zusätzliche Therapieangebote nahtlos in den Klinikalltag zu integrieren. Patientinnen und Patienten können diese zum Beispiel über das Patienten-TV in ihren Zimmern nutzen.
Standardisierte Qualität
Evidenzbasierte, regelmäßig aktualisierte Inhalte garantieren einheitlich hohe therapeutische Standards. Diese unterstützen Ihre Patientinnen und Patienten bei der Genesung und sorgen für einen hohen DRV-Qualitätsscore.
Differenzierte Kodierung
Künftig werden Gruppengröße und Leistungscode voneinander entkoppelt. Diese wichtige Änderung vereinfacht die Dokumentation erheblich und ermöglicht Ihnen eine wesentlich flexiblere, passgenaue Therapieplanung.
Digitale Reha
Unsere digitale Ergo- und Ernährungstherapie sowie Rückenschule sind KTL-konforme Therapiekonzepte, die Sie bereits in Ihre Klinik integrieren und damit eine hybride Reha umsetzen können – ohne Modellprojektverfahren.
Fristen für Kliniken
Entscheidend ist nicht der Beginn der Rehabilitation, sondern das Ende der medizinischen Reha. Somit ergeben sich unterschiedliche Fälle, die einerseits über die KTL 2015 und andererseits über die KTL 2025 verschlüsselt werden müssen:

KTL 2025 Check
RTS/KTL 2025: Sind Sie startklar?
Die Umstellung auf den neuen KTL Katalog 2025 (7. Auflage) erfordert strategische Weitsicht. Testen Sie mit uns anhand von fünf Fragen, ob Ihre Einrichtung die Potenziale digitaler Leistungen, asynchronen Monitorings und die strengen RTS-Vorgaben rechtssicher umsetzen kann.
Digitale Rehabilitation
Ernährungsberatung
Rückenschule
Ergotherapie
So starten Sie die Kliniktransformation
01
Interesse per Formular melden
02
Kostenlosen Beratungstermin buchen
03
Individuellen Workshop durchführen
Digitale Reha in Ihrer Klinik starten
Um als Patientin oder Patient Kontakt aufzunehmen, bitte hier klicken.

Max Schilling
Head of Sales
+ 49 (0) 30 555 7829 20
sales@caspar-health.de
FAQs
Die KTL 2025 tritt am 1. Januar 2027 in Kraft und ist ab diesem Zeitpunkt verpflichtend anzuwenden. Werden Änderungen nicht fristgerecht durchgeführt, kann sich das negativ auf Ihren DRV-Qualitätsscore auswirken und Folgen für Ihre Belegung haben.
Die KTL (Klassifikation therapeutischer Leistungen) klassifiziert einzelne therapeutische Maßnahmen und Leistungscodes. Die RTS (Reha-Therapiestandards) definieren übergeordnete Therapiemodule für Indikationen mit Vorgaben wie Mindestdauern und -anteilen, die verschiedene KTL-Leistungen umfassen und von der DRV zur Qualitätssicherung gemonitort werden.
Während bisher 30 % der Rehabilitandinnen und Rehabilitanden über die RTS versorgt werden mussten, gilt dies ab 2027 für alle Indikationen. Zudem steigen insgesamt die Anforderungen an die Versorgung.
Die Zahl der vierstelligen KTL-Codes wurde von rund 447 auf knapp 300 reduziert. Ähnliche Leistungen wurden zusammengeführt. Neben der klassischen Präsenzleistung können therapeutische Leistungen künftig aber auch über digitale Module erbracht werden. Beispielsweise können Trainingseinheiten künftig als Eigentraining mit Monitoring verschlüsselt werden – das war vorher nicht möglich. Welche Leistungen außerdem neu dazukommen, verrät Ihnen unser Team in einem individuellen Workshop vor Ort in Ihrer Klinik. Melden sie gern direkt an.
Digitale Therapieangebote müssen sogar als KTL-Leistungen erbracht werden, da sie sonst nicht gegenüber der DRV geltend gemacht werden können. Wichtig ist, dass digitale Leistungen immer in Kombination mit Interaktionen zum Fachpersonal angeboten werden.
Bei nicht fristgerechter Umsetzung erhält die Klinik weniger Qualitätspunkte, was zu einem schlechteren DRV-Qualitätsscore und somit zu negativen Auswirkungen auf die eigene Belegung führen kann. Darüber hinaus kann es zunehmend unattraktiv für Patientinnen und Patienten sein, eine Klinik ohne Option auf digitale Therapieangebote zu besuchen.
Die Umstellung erfordert eine strukturierte Prüfung und Anpassung der bestehenden Therapiepläne und ETM-Verplanungen auf Basis der neuen RTS-/ETM-Mindestanforderungen. Dies lässt sich jedoch durch digitale Module und strukturierte Ist-Analysen effizient bewältigen. Gern unterstützen wir Sie dabei. Buchen Sie dazu einfach unser Beratungsangebot via Formular.
Eine fundierte Bestandsaufnahme und Ist-Analyse der aktuellen Therapieplanung sowie die strukturierte Prüfung der Verplanung im Abgleich mit den RTS-Vorgaben ist essentiell. Was nach einem Großprojekt klingt, kann so kurzfristig in praktische Arbeitspakete aufgeteilt werden.
Die Klassifikation therapeutischer Leistungen wurde im Auftrag der Deutschen Rentenversicherung grundlegend überarbeitet. Dem voraus gingen unter anderem mehr als 2.000 Änderungsvorschläge von über 500 Personen aus mehr als 400 Reha-Einrichtungen. Zentrale Gründe für die Überarbeitung waren:
Fachkräftemangel und Ressourcenengpässe
Wunsch nach flexibleren Therapiezeiten und Frequenzen
Öffnung der Dokumentation für weitere Berufsgruppen
Reduzierung von Doppelungen und Dokumentationsaufwand
bessere Abbildung digitaler Therapieformen
